Mit der Schere zu den Wunden

Nicht immer sind die Verletzungen von Patientinnen und Patienten sofort erkennbar. Oftmals kann die Kleidung den Blick auf das Wichtigste verdecken und uns die Wundversorgung zusätzlich erschweren.

Besonders in Fällen, bei denen es die Verletzten zu immobilisieren gilt (d.h. Bewegungen verhindern) oder bei denen deren Zustand die Mithilfe bei unseren Maßnahmen unmöglich macht, bleibt uns oft nur eines: die Kleidung aufschneiden.

Doch auch der Umgang mit der Kleiderschere will geübt sein! Genau das taten wir am vergangenen Dienstabend anhand eines Fallbeispiels: zwei betroffene Personen mit je mehreren Verletzungen an diversen Gliedmaßen galt es von unseren Teams zu versorgen. Dabei standen besonders das schnelle Aufspüren der Verletzungen und deren Versorgung sowie das schonende Umlagern der Betroffenen im Vordergrund.