Die Ortsgruppe Leinfelden-Musberg wurde am 27. September 1925 nach einer gemeinsamen Übung der Feuerwehr und der Sanitätskolonne Vaihingen/Filder gegründet. Schon damals traten 14 Mitglieder bei.
Wesentliche Entwicklungsschritte
- 1931: Eintrag als freiwillige Sanitätskolonne Nr. 71
- Zweiter Weltkrieg: Einsatz bei Luftangriffen, Bahnhofsdienst und Versorgung von Heimatvertriebenen
- 1947: Stationierung des ersten Krankenwagens in Leinfelden
- Aufbau einer der ersten Fernmeldegruppen in Baden-Württemberg
- Anschaffung eines modernen Krankenwagens mit Funksprechanlage
- 1958: Erster Blutspendetermin in Baden-Württemberg
- Bau des Rot-Kreuz-Heims im früheren Schießhaus als Zentrum für Ausbildung, Jugend und Material
Gegründet durch Ludwig Udier, nach dem Krieg weitergeführt durch Heinz Roth, war die Ortsgruppe bis 1975 eigenständig.
Wichtige Meilensteine
- 1958: Erster Blutspendetermin in der Zeppelinschule
- 1975: Eingliederung in den Gesamtortsverein als „Zug Echterdingen“
- 1978: Betrieb einer Kleiderkammer (inzwischen eingestellt)
- 1987: Einzug in die heutigen DRK-Räume in der Christophstraße
Die Gründung erfolgte am 6. Juli 1961 durch Dr. Jähnichen. Unter Zugführer Helmut Renz wurde die Einsatzfähigkeit stetig erweitert.
Besondere Entwicklungen
- Modernisierung des Fuhrparks: Bedford-KTW → Daimler Benz (1986) → Ford Transit → Fiat Scudo
- Zuweisung einer Feldküche inkl. neuem Zugfahrzeug
- Aktiver Bestandteil der Verpflegungsgruppe der Einsatzeinheit 4 (Filder)
- Aufbau einer Jugendrotkreuz-Gruppe
- Moderne Schulungsräume in der Haldenschule
Der DRK-Ortsverein Leinfelden-Echterdingen umfasst heute die drei Ortsgruppen Echterdingen, Leinfelden-Musbergund Stetten.
Kennzahlen
- 80 aktive Helfer:innen
- Über 2.000 fördernde Mitglieder
Hauptaufgaben
- Sanitätsdienste bei Veranstaltungen
- Unterstützung des Rettungsdienstes
- Feuerwehr- und Bevölkerungsschutz
- Katastrophenschutz (Einsatzeinheit 4 Filder)
- Blutspendetermine
- Breitenausbildung in Erster Hilfe
- Jugendarbeit
Die Schlacht von Solferino am 24. Juni 1859 gilt als Geburtsstunde der Rotkreuzbewegung. Henry Dunant war Zeuge der katastrophalen medizinischen Versorgung und initiierte die Gründung des Roten Kreuzes sowie die Genfer Konventionen. Zu seinem Ehren wird der Weltrotkreuztag am 8. Mai gefeiert.
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